Demonstration in Berlin am 9. April – Der VAB zeigt auch in der Hauptstadt Flagge

Der VAB zeigt auch in der Hauptstadt Flagge
Fotos: Friedhelm Windmüller
Wenige Tage vor der entscheidenden dritten Verhandlungsrunde des Tarifkonflikts im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben mehr als 1.000 Beamte und Tarifbeschäftigte am 9. April 2018 gemeinsam in Berlin-Mitte für ihre Forderungen demonstriert.

Beschäftigte von Bundesministerien, Bundeswehr, Zoll, Bundesagentur für Arbeit sowie Kommunalverwaltung haben mit ihrem Demonstrationszug vom Haus der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) zum Bundesfinanzministerium der dbb Verhandlungsführung lautstark den Rücken gestärkt und vor einem Scheitern der Verhandlungen gewarnt: „Wir sind bereit – für Verhandlungen, für Kompromisse, aber auch für harte Auseinandersetzungen!“

Vor dem Finanzministerium beklagte der dbb Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Ulrich Silberbach vor allem die Uneinsichtigkeit der kommunalen Arbeitgeber: „Jeden Tag kann man in den Zeitungen von Rekordeinnahmen und steigenden Überschüssen bei den Kommunen lesen, allein 2017 über 10 Milliarden Euro. Gleichzeitig sollen die Kolleginnen und Kollegen Zurückhaltung üben - Schluss damit! Wir wollen unser Stück von diesem Kuchen.“ Schon mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung und die Konkurrenzfähigkeit des Staates müsse dringend umgesteuert werden, ergänzte Karoline Herrmann, Bundesvorsitzende der dbb jugend: „Sonst werden sich in Zukunft immer weniger junge Frauen und Männer beim Staat bewerben. Die unbefristete Übernahme sowie die Erhöhung der Azubi-Entgelte um 100 Euro sind kein ‚Sahnehäubchen‘ für die Jugend. Sie sind elementar, wenn wir auch in Zukunft gut ausgebildete junge Leute gewinnen wollen.“

Der VAB nahm in großer Zahl an der gemeinsamen Demonstration mit anderen Fachgewerkschaften des dbb teil. Immer wird dem VAB die Anerkennung des Dachverbandes wegen seiner starken Streikteilnahme und der guten Organisation zuteil. Die stellvertretenden Bundesvorsitzenden Thomas Zeth und Uwe Busack waren vor Ort und setzten sich vehement für die Tarifforderungen ein. Im gesamten öffentlichen Dienst, aber speziell auch in der Bundeswehr, haben die Sparkuren der letzten Jahrzehnte so viel personelle Reduktion und dadurch resultierende Dauerüberlastung hinterlassen, dass die Anerkennung durch angemessenen Lohn nur allzu gerecht ist.

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Frauen: Tim Reckmann / pixelio.de