Warnstreik in München

Nachdem die Auftaktrunde der Tarifverhandlungen für Bund und Kommunen am 13. März in Potsdam ohne Arbeitgeberangebot zu Ende gegangen war, haben die Beschäftigten am 18. März 2014 auch in München ihren Protest gegen diese Verweigerungshaltung auf die Straße getragen. Mit Warnstreiks und einer Kundgebung machten rund 800 Demonstranten, die zuvor durch die Innenstadt gezogen waren, klar, dass sie weitere Verzögerungen nicht hinnehmen werden. Die Aktion war Teil seit Tagen anhaltender bundesweiter Proteste, zu denen der dbb beamtenbund und tarifunion aufgerufen hatte. Der VAB nahm in großer Zahl teil.

Wir erwarten, dass in der nächsten Runde am 20. März ein faires Tarifangebot der Arbeitgeber von Bund und Kommunen auf den Tisch kommt“, sagte Siegfried Damm, Bundesvorsitzender der Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten VDStra. und Mitglied der dbb Verhandlungskommission, vor den Demonstranten auf dem Max-Joseph-Platz.

Auch die Arbeitnehmer in der Bundeswehr erwarten von den Tarifverhandlungen ein Ergebnis, das ein „Zeichen gegen sinnlose Sparwut und für einen auch künftig in allen Bereichen funktionierenden öffentlichen Sektor setzt“, machte Thomas Zeth, stellvertretender Bundesvorsitzender des VAB (Verband der Arbeitnehmer der Bundeswehr), auf der Kundgebung deutlich. „Wir sind die Zukunft“, sagte Julia Tkocz, stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend bayern. „Deshalb erwarten wir, dass unsere Forderung nach Anhebung der Azubi-Bezahlung und unbefristeter Übernahme aller Auszubildenden erfüllt wird.“

Zur Bilderschau auf dbb.de

Informationen

Informationen

Unsere Leistungen

VAB aktuell

Einkommenstabellen

Einkommenstabellen

Mitgliedschaft

Mitgliederservice

Infos/Seminare zur neuen Entgeltordnung

Schulung

Broschüren

Broschüren

facebook

facebook

Bildquellen:
Frauen: Tim Reckmann / pixelio.de